Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Lebenswegplanung W2

Schuljahr 2017/2018
Wie jedes Jahr fand in den ersten drei Wochen im Januar unsere Lebenswegplanung statt. Gemeinsam haben die Schüler über das eigene Leben und die eigene Zukunft nachgedacht:
 
Welche Träume habe ich?
 
Wer bin ich?
 
Wo komme ich her?
 
Was sind meine Stärken, meine Interessen?  
 
Was kann ich schon?
 
Was möchte ich noch lernen?
 
 
Was möchte ich nach der Schule machen?
 
Wo möchte ich später arbeiten?
 
Wo brauche ich noch Unterstützung, welche Hindernisse gibt es?
 
Wer kann mich unterstützen?
 
 
Zu Beginn gingen die Schüler auf Traumreisen und „erträumten“ sich ihre Zukunft, anschließend drehten sie Filme von ihren Wünschen.

Weiterhin erstellten die Schüler in Kleingruppen Zeittafeln von der Geburt bis zum Heute.
 
Die Jugendlichen der 11. Jahrgangsstufe erarbeiteten mit Unterstützung einer Kollegin des ZsL (Zentrum für selbstbestimmtes Lernen) ein Selbstbild mit ihren Hobbies, ihre Stärken, ihren Wünschen und überlegten, wo sie noch Unterstützung benötigen.
 
Sehr interessant waren die Besuche auf den Arbeitsstätten von ehemaligen Schülern im Baumarkt in Gensingen und in der Werkstatt für beeinträchtigte Menschen in der Zoar in Heidesheim.

Auf der Berufsmesse in Mainz konnten sich die Schüler über verschiedene Berufsfelder informieren und auch verschiedene Arbeiten ausprobieren. Ein weiteres Angebot war das Üben eines Bewerbungsgesprächs; hier zeigten die Schüler zum Teil große Kompetenzen.

Die Themen „Behindertenausweis“ und „Betreuung“ wurden erörtert. So wurde die Frage „Wer ist eigentlich behindert?“, „Welche Arten von Behinderung gibt es?“ und „Welche Vorteile hat ein Behindertenausweis?“ besprochen. Viele Fragen stellten sich auch zum Thema Betreuung, wie beispielsweise „Darf ich nur mit Einverständnis des Betreuers heiraten?“. Diese wurden beim Besuch des Amtsgerichts in Bingen von Richterin Frau Hermann ausführlich beantwortet. Sie zeigte uns auch den Gerichtssaal, in dem die Anhörungen zur Einrichtung einer Betreuung stattfinden.

Abschließend wurden gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern in Gesprächen überlegt, wie man die Schüler bei ihren Wünschen und Vorstellungen unterstützen kann und welche Hilfen nötig sind.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü